Besichtigung der Kläranlage mit der SPD Oberursel

Rundgang vor Ort in der Kläranlage: Umbauten gehören seit jeher zur Geschichte der Kläranlage: 1935 am Tabaksmühlenweg gebaut und seit 1958 mit ersten Bauten hinter der Krebsmühle. Mittlerweile ist vieles nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik und der ökologischen Anforderungen.

Umbauten gehören seit jeher zur Geschichte der Kläranlage: 1935 am Tabaksmühlenweg gebaut und seit 1958 mit ersten Bauten hinter der Krebsmühle. Mittlerweile ist vieles nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik und der ökologischen Anforderungen.

Gestern habe ich mit vielen Oberurseler Bürgerinnen und Bürgern auf Einladung der Fraktion der SPD Oberursel die Kläranlage besichtigt. Ihre Erweiterung ist eines der großen Vorhaben der Stadt Oberursel in den nächsten Jahren, aber unbedingt notwendig: Ihre Leistungsfähigkeit muss eine zukünftige Entwicklung von Gewerbe und Wohnraum ermöglichen und zugleich den steigenden Umweltschutzanforderungen gerecht werden.

Bis 2023 ist nach dem Bericht von BSO-Leiter Michael Maag eine neue Filtrationsanlage speziell für die Phosphatreduzierung Pflicht, was auch die Wasserqualität des Urselbachs verbessern wird. Sehr positiv ist, dass schon jetzt aus den Faulgasen Energie gewonnen wird, die zu 2/3 den Bedarf der Kläranlage selbst abdeckt.

Aber auch wir Oberurseler können etwas tun, in dem wir darauf achten, was wir in unsere Kanalisation abführen. Abwasser enthalten immer mehr Rückstände, die in der Anlage zu kostenaufwendigen Reinigungsprozessen führen. Hier kann auch eine Aufklärungskampagne des BSO helfen.