Oberurseler Wochenmarkt ist wichtiger Bestandteil für Belebung der Innenstadt – Dialogangebot am 15. August

Antje Runge Nominierung zur Bürgermeisterkandidatin 2021 für Oberursel

Für mich ist die wiederkehrende öffentliche Diskussion zum Standort des Oberurseler Wochenmarktes ein Zeichen dafür, dass dieser für die Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibenden ein wichtiger Punkt für die Entwicklung und Attraktivität der Innenstadt darstellt. Ziel müsse es sein, alle Impulse aus diesen Diskussionen zu einem tragfähigen Gesamtkonzept zusammenzuführen.

„Seit mehr als zwei Wochen führe ich daher sehr angeregte, individuelle Gespräche mit den Gewerbetreibenden und Gastronomen in der Innenstadt sowie mit den Wochenmarkthändlern und -besuchern. Eines wird dabei sichtbar: Es geht bei der Standortfrage zum Wochenmarkt nicht ausschließlich um das Pro und Contra für den Epinay- oder Marktplatz, sondern vielmehr um die Frage, wie sich die Innenstadt im Sog des Wochenmarktes insbesondere an Samstagen insgesamt besser beleben ließe. Die Gewerbetreibenden rund um den alten Marktplatz haben seit der Verlegung des Marktes auf den Epinayplatz wirtschaftlich schwer zu kämpfen.“

Vorstellbar ist für mich durchaus, den Marktplatz an Samstagen als so eine Art Spezialmarkt für Bio-Produkte oder Produkte „Made in Oberursel“ und für ein heimisches Gastronomieangebot zum Verweilen zu nutzen. Gepaart mit einer zeitweiligen Verkehrsberuhigung könne so zumindest in den Sommermonaten ein Ort der Begegnung im Herzen der Stadt geschaffen werden.

„Wenn man unterschiedliche Produkte auf dem Epinay- und auf dem Marktplatz anbietet, können zwei Standorte gleichzeitig sehr gut angenommen werden. Stellen Sie sich den Marktplatz verkehrsberuhigt vor, samstags geöffnet nur für Busse und Anwohner. Beim Einkaufen treffe ich Bekannte und Nachbarn, mit denen ich mich auf dem Platz spontan zusammensetze, um das Wochenende gemeinsam einzuläuten. So entsteht eine Verbindung zwischen beiden Märkten, die sowohl für eine Belebung der dazwischen liegenden Einkaufsstraßen führt und gleichzeitig Einkaufen zu einem schönen Erlebnis macht.“

Ein transparenter Runder Tisch, an dem neben Vertretern des Handels, der Gastronomie und der Stadt auch Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen, Anwohner sowie Vertreter der Vereine  teilnehmen können, wäre ein möglicher erster Schritt, um neue Impulse aufzunehmen, Ideen zu bündeln, gemeinsam weiterzuentwickeln und auszuprobieren. Wie kreativ und erfolgreich private Initiativen sein können, läßt sich aktuell gut beim Bierfest auf dem Rathausplatz beobachten.

Um weitere Impulse, Meinungen und Ideen zu sammeln, lade ich am 15. August von 10 – 13 Uhr zum Dialog „Antje Runge ansprechBar“ am Standort des Wochenmarktes ein.