Orscheler Straßendialog der SPD Oberursel war gut besucht

Straßendiaolog in Oberursel mit Antje Runge und der SPD

Am vergangenen Samstag, 12. September, hatten Bürgermeisterkandidatin Antje Runge mit ihrem Format AnsprechBAR und die SPD Oberursel zu ihrem Orscheler Straßendialog in der Fußgängerzone eingeladen. Das Thema war die Innenstadtbelebung.

„Die Gespräche mit den Bürgern haben mich bestärkt, dass das Einkaufen in Oberursel dann zu einem Erlebnis wird, wenn man entspannt durch die Innenstadt Flanieren kann. Neben einer Verkehrsberuhigung, die außer dem Autoverkehr auch ein Verbot von Fahrradfahren in der Fußgängerzone  und vor allem diesbezügliche Kontrollen betrifft, wünschen sich die Oberursel vor allem eine optische Aufwertung durch mehr Grün, weniger Reizüberflutung bei Werbung, Sitzmöglichkeiten oder auch Spielgeräte“, so Bürgermeisterkandidatin Antje Runge.

Die Bürgerinnen und Bürger waren sich einig, dass die Vorstadt insgesamt attraktiver werden sollte. Neben Gestaltungsideen ging es dabei auch um die Sauberkeit in der Stadtmitte. Sehr positiv sehen dagegen die Oberurseler das Engagement der inhabergeführten Geschäfte, die mit schönen Gestaltungselementen vor ihren Geschäften zu einer Aufwertung beitragen.

Natürlich spielte auch das Thema des Standorts Wochenmarkt eine große Rolle und Fraktionsvorsitzender Wolfgang Burchard fasste die einhellige Meinung der Bürger zusammen: „Wenn sowohl der Markt- als auch der Epinay-Platz wöchentlich bespielt werden, bringt das große Vorteile für die Belebung der Innenstadt!“. Große Hoffnung liegt nach den positiven Veranstaltungserfahrungen mit dem Weinfest auf dem Rathausplatz und dem Alstadtflohmarkt, dass auch der Weihnachtsmarkt unter besonderen Auflagen durchgeführt werden kann.

Um Oberursel in Zukunft als Einkaufsstandort zu stärken, braucht es aus Sicht von Antje Runge eine strategische Weiterentwicklung mit einem klaren Konzept zu räumlichen, quantitativen und qualitativen Fragestellungen. „Mit einer Gestaltungsrichtlinie zu Fassaden, Werbung und Außengestaltung können die Vorstadt und die Gassen in der Umgebung an Attraktivität gewinnen. Das zieht neue wertige Geschäfte an. Dazu ist es wichtig, die Stadtverwaltung, die Eigentümer der Geschäfte sowie die Einzelhändler einzubeziehen und weiterhin nach Förderprogrammen Ausschau zu halten. Die Wirtschaft braucht Verlässlichkeit!“, fasst Runge zusammen.