Forderung nach schnellem Handeln bei COVID 19-Impfung

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Meiner Ansicht nach sollte die Stadt Oberursel schnell und flexibel auf die aktuellen Herausforderungen bei der Covid 19-Impfung reagieren. Trotz schwieriger Kassenlage sollte geprüft werden, ob ähnlich wie in Nachbarkommunen, auch in Oberursel für ausgewählte Personengruppen eine Kostenübernahme für Fahrten zum Impfzentrum möglich sei, wenn die Krankenkassen diese Kosten nicht übernehmen. Für mich ist wichtig, dass der Zugang für niemanden beschränkt sein dürfe.

„Wir sollten mobililtätseingeschränkten Personen, Hochbetagten oder sozial schwachen Menschen helfen und unkompliziert eine Fahrt zum Impfzentrum ermöglichen. Aus meiner Sicht sollte die Stadt außer der Prüfung einer Kostenübernahme darüber hinaus eine Kooperation mit den Oberurseler Taxiunternehmen anstreben und beispielsweise Festpreise für die Fahrten verhandeln. Hier würde die Stadt nicht nur den Impfwilligen helfen, sondern auch den durch die Pandemie stark gebeutelten Taxiunternehmen.“ Meiner Ansicht nach sollte zudem geprüft werden, ob und wie die bei der Stadt angesiedelte Ehrenamtsagentur bei der Abwicklung helfen könne.

„Wir haben in der Corona-Pandemie schon oft eine große, ehrenamtliche Hilfsbereitschaft erlebt. Freiwilliges Engagement, beim Fahrdienst wie auch bei der Durchführung von Schnelltests,  mit der Kompetenz der städtischen Bediensteten zur Organisation zusammenzuführen, ist gerade jetzt wichttig. Es ist zudem dringend zu prüfen, ob stark mobil eingeschränkten Ehepaaren eine gemeinsame Impfung, in einem Impfzentrum oder durch ein mobiles Impfteam zu Hause, ermöglicht werden kann. Das gilt vor allem, wenn ein Partner die 80 noch nicht überschritten hat und den anderen pflegt. Es sollte möglich sein, hier gemeinsam mit allen Beteiligten und Verantwortlichen lokale Lösungen zu finden.“

Auch eine mobile Impfstation für Erzieher und Erzieherinnen oder ein weitgehend zeitgleiches Impfen dieser Berufsgruppe sollte geprüft werden, um diese zu schützen und die Betreuung in den Kitas sicherzustellen. Zudem rege ich bereits jetzt Schnelltests für Wahlhelfer bei der Stimmenauszählung bei den Kommunalwahlen an.

„Für uns alle ist es nicht leicht, mit der Pandemie umzugehen. Umso wichtiger ist es, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und dabei auch von Nachbarkommunen zu lernen.“