Ein neuer Blick auf Oberursel

Talk Oberursel Stadt für Alle mit Antje Runge

Antje Runge stellt Konzept für öffentliche Plätze vor – lebendig, lebenswert, liebenswert

Öffentliche Räume sind wichtig für unser Zusammenleben. Wir haben das Bedürfnis, uns zu treffen, miteinander Zeit zu verbringen und gemeinsam etwas zu erleben. Nicht nur zu Hause, sondern an öffentlichen Orten. Dafür ist es wichtig, dass die Plätze für alle Menschen zugänglich und attraktiv gestaltet sind. Ob alt, ob jung – Menschen sollen sich wohlfühlen durch unterschiedliche Angebote an Freizeit-, Sport- und Gemeinschaftseinrichtungen. Das gilt sowohl für die Innenstadt als auch für die Quartiere und alle Stadtteile von Oberursel. Das gilt für Plätze, Grünflächen und alle öffentlichen Orte.

„Als Oberurselerin habe ich meine Lieblingsorte, an denen ich gerne sitze, an denen ich zufällige, kleine Dinge erlebe. Das sind Orte, an denen sich Menschen wohlfühlen, an denen Kinder spielen. Orte, an denen wir Nachbarn, Freunde und Bekannte treffen. Diese Orte sind unser öffentliches Zuhause. Sie sind das, was eine Stadt lebens- und liebenswert macht: Begegnung, Kommunikation, Zufall. Als Bürgermeisterin werde ich Oberursels Plätze öffentlich denken und einen  Prozess der Bürgerbeteiligung dazu starten.“ fasst Bürgermeisterkandidatin Antje Runge ihre Überlegungen zur Stadtentwicklung zusammen.

Sie stellt ihr Konzept für eine Aufwertung öffentlicher Plätze mit konkreten Beispielen zur Diskussion und wendet sich an Oberursels Bürgerinnen und Bürger: „Wenn Sie Ideen haben, wie wir öffentliche Plätze gestalten können, wie wir mit einfachen Mitteln mehr Aufenthaltsqualität schaffen können, lassen Sie mich das wissen, per E-Mail, telefonisch oder auf einem meiner Social Media Accounts.“, so Antje Runge.

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Und darum geht‘s:

Der Bahnhof: heute Durchgangsort, morgen Platz

Gespräche mit Gastronomen und Tanzschule haben ergeben, dass sie gerne aktiv bei der Platzbelebung mitwirken wollen, beispielsweise durch Aufführungen und weitere Kulturformate. Der Kinderflohmarkt könnte auf dem Bahnhofsvorplatz stattfinden und der Sandhügel zum Spielen von vor vielen Jahren dauerhaft im Sommer aufgeschüttet werden.

Die Adenauerallee: Spielen, sehen und gesehen werden

Kinder fühlen sich im Sommer vom Brunnen angezogen. Hier würde ein Wasserspielplatz in heißen Tagen für Erfrischung sorgen. Und über den ganzen Sommer könnten Ferienangebote auf der Rasenfläche stattfinden. Für Erwachsene schlägt Antje Runge eine Boulebahn vor.

Rathausplatz: der Verlassene – Zwischennutzung eines Ungenutzten

Über Weihnachtsdorf und Weinmarkt hinaus, ist der Rathausplatz ein geeigneter Ort für Veranstaltungen. Die Möglichkeiten dafür möchte die Bürgermeisterkandidatin  gemeinsam mit den Vereinen entwickeln. Ins Bild passen aber auch die jungen Parcoursläufer, die hier ab und an zu sehen sind. Sie zu fragen, wie ein interessanter Platz für eine lebendige Innenstadt aussieht, gehört ebenfalls zur Bürgerbeteiligung.

Der Platz hinter der Stadthalle: Wachküssen

Der aktuell wenig ansehnliche Platz kann ein Ort der Ruhe werden, um nach dem Einkaufen einen Moment länger zu verweilen. Beim Urban Gardening mit Hochbeeten hätten Altstadtbewohner ohne Garten, wie auch die neuen Nutzer des Kulturzentrums Alberti, die Möglichkeit zu gärtnern.

Der Epinayplatz: ein offener, lebendiger Raum für alle

Was können wir besser machen? Ein Sonnenschutz, so dass es im Sommer geschützte Flächen gibt. Eine Teilbegrünung während des ganzen Jahres und eine flexible Möblierung, die zum Verweilen einlädt. Und ein Verkehrskonzept, welches den Fußgänger in den Mittelpunkt stellt. Zur Belebung des Platzes trägt auch der Wochenmarkt bei. Ich stelle mir den Markt an zwei Standorten vor, so könnte der Versorgermarkt auf dem Epinayplatz bleiben. Obstbäume in Pflanzkübeln und Schaukeltern während des Marktes würden gut zu Orschel passen.

Der Marktplatz – Seit 1317 ein Ort des Marktgeschehens

Der Marktplatz ist seit jeher von zentraler Bedeutung: Einst sorgte er dafür, dass Oberursel Stadtrecht erhielt. Wir sollten den Marktplatz mit Strackgasse und Weidengasse umgehend wieder beleben und darüber hinaus als Wohlfühl- und Verweilort etablieren. Dazu gehören eine Verkehrsberuhigung vom Autoverkehr und Fahrradabstellplätze. Samstags muss jede Woche ein Markt stattfinden, beispielsweise ein Biomarkt und gastronomische Stände mit heimischen Produkten. Dafür hole ich Anwohner, Geschäftsleute, Vereine und  Marktbetreiber an einen Tisch.

Verbindung vom Bahnhof zum Maasgrund: vielfältig und grün

Anlässlich des Hessentags zeigten schöne Möbel, Sportmöglichkeiten, der Weiher und Veranstaltungen erstmals die Bandbreite der Nutzungsmöglichkeiten dieser Grünachse.

Aber es fehlt an Infrastruktur, wie beispielsweise Toiletten mit Wickelmöglichkeiten. Weitere Sportangebote wie ein Klimm- und Kletterparcours könnten das Angebot ergänzen.

Bleiche: Raum für Sport

Bis zum Hessentag standen auf dem hinteren Bereich der Bleiche Basketballkörbe. Heutzutage ist der Platz bis auf wenige Tage im Jahr für die Kerb, einen Zirkus oder den Tannenbaumverkauf, ungenutzt. Mitten in der Stadt. Auch junge Menschen brauchen Treffpunkte und andere Sportanlagen sind rund um die Uhr belegt. Deshalb möchte Antje Runge dauerhaft einen Basketballplatz auf der Bleiche einrichten.

„Wagen wir einen mutigen, neuen Blick auf Oberursel, einen neuen Blick auf die Stadt für alle.

Dafür setze ich meine Kraft ein. Dafür erhoffe ich mir die Unterstützung der Oberurselerinnen und Oberurseler. Denn mit mir regiert das Wir.“


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