Mehr Photovoltaik auf Oberursels Dächern

Antje Runge, Bürgermeisterkandidatin (SPD) in Oberursel, aufgenommen am Mittwoch (24.03.2021) in Oberursel. Foto: Salome Roessler / lensandlight

Am Sonntag wird nicht nur gewählt, wir stellen auch die Uhren vor: Endlich ist es abends wieder eine Stunde länger hell. Photovoltaik ist eine ausgereifte, effiziente und wirtschaftliche Technik, die wir viel zu wenig nutzen. Warum gibt es in Oberursel so wenige Anlagen auf den Dächern?

Der Zubau in 2020 waren 46 Anlagen mit zusammen ca. 500 kWp. Im Klimaschutzkonzept sind 30 MWp – also 60 mal so viele – als technisch möglich dargestellt. https://pad.oberursel.de/index.php/s/wtjiWMIkkBHKkaN…

Ich möchte mehr Photovoltaik, um die Stromgewinnung hier vor Ort deutlich zu steigern, denn Klimaschutz beginnt in der Kommune . Lassen Sie uns das Ergebnis im nächsten Jahr auf 1.000 kWp (ein MWp) verdoppeln. Wie?

  • Solarzellen auf kommunale Dächer: Wo die Stadt oder ihre Betriebe neu bauen, soll eine PV-Anlage direkt aufs Dach.
  • Das Gewerbe aktiv ansprechen und die Wirtschaftlichkeit aufzeigen. Wieso nicht auch unsere Autohäuser?
  • Bürgersolaranlagen: Wer keine eigene Dachfläche einsetzen kann, soll über einen Bürgerfond die Möglichkeit bekommen, in Energieerzeugung in Oberursel investieren zu können.
  • Kommunale Fachberatung, um Wohneigentümer bei der Planung auf ihrem Dach hinsichtlich technischer und steuerrechtlicher Fragen zu unterstützen.
  • Prüfung zur Bereitstellung von zusätzlichen städtischen Fördermitteln, z.B. Speichernachrüstung

Sie haben weitere Ideen oder Vorschläge? Sprechen Sie mich an, ich freue mich auf den Austausch.