Ein Blick hinter die Kulissen – 11. Juli 2020

Antje Runges Woche

Mit diesem speziellen Format möchte ich Sie regelmäßig zu einem Blick hinter die Kulissen einladen, denn damit können Sie mich außerhalb der Wahlkampfthemen als Person besser kennenlernen.

Die Abende bis zu meiner Wahl als Bürgermeisterkandidatin waren natürlich geprägt von der Vorbereitung darauf. Für mich war es selbstverständlich, meine Kandidatur auf der SPD-Mitgliederversammlung öffentlich zu machen, dabei meine Leitlinien zu präsentieren und programmatische Schwerpunkte zu beschreiben. Viele Freunde, politische Weggefährten und natürlich meine Familie haben mich dabei tatkräftig unterstützt. Es macht Spaß und tut gut, von Anfang an in einem bunten, partei- und generationsübergreifenden Team zu arbeiten. Angespannt war ich dennoch. Daher bin ich froh und auch ziemlich stolz, dass mir und meinen Vorstellungen dort so viel Vertrauen entgegengebracht wurde, denn ich mache politische Angebote für ganz Oberursel. Klar, dass ich mir am Abend nach der Wahl eine kleine Auszeit mit meinem Mann bei einem Glas Wein gegönnt habe. Zuvor wurde gemeinsam mit meinem Team noch Hand an eine eigene Website und den Auftritten in den sozialen Medien gelegt. Noch ist das Ganze am Wachsen, aber wichtiger ist mir ohnehin, dass die Inhalte passen und ich Ihnen bereits jetzt verschiedene Informations- und Dialogplattformen anbieten kann.

In dieser Woche habe ich mir in meiner Freizeit wieder etwas mehr Zeit für mein ehrenamtliches Engagement in Oberursel genommen. Am Sonntag habe ich beim jazzig-groovigen Frühschoppen mit dem Tiefenrausch Klangkombinat im Rahmen des Orscheler Sommers geholfen. Ich mag den Orscheler Sommer, weil er vielfältige Angebote macht und als Mitglied des organisierenden Vereins KUNSTGRIFF versteht es sich von selbst, dass ich mich auch aktiv an der Durchführung von Veranstaltungen beteilige. Aktiv unterwegs war ich in dieser Woche auch in Sachen „Altstadt-Flohmarkt“, um wie jedes Jahr als Flohmarkt-Initiatorin bei den Anwohnern für eine Teilnahme daran „zu werben“. Ich hoffe sehr, dass der Flohmarkt in den Altstadt-Höfen wie geplant am 5. September von 10 bis 16 Uhr stattfinden kann. Und ich bin endlich mal wieder zum Lesen gekommen. „1913 – Der Sommer des Jahrhunderts“ von Florian Illies zieht mich momentan in den Bann.

Noch etwas hat mich in den zurückliegenden Tagen ganz besonders bewegt und gefreut, auch wenn das mit einem Blick über den Orscheler Tellerrand hinaus verbunden ist. Die große Koalition in Berlin hat die Grundrente endlich beschlossen. Dabei hat sich gezeigt, dass mit Hartnäckigkeit und angemessener Kompromissfähigkeit vieles erreichbar ist. Das gilt für den Bund, das gilt auf Landesebene und ich bin überzeugt, das gilt ganz besonders auch auf kommunaler Ebene.

Herzlichst Ihre

Antje Runge